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Der 1. April gilt als Stichtag für einige Neuerungen bei der Förderung

Die wichtigsten Neuerungen hier im Überblick:
  1. Neuer KfW-Effizienzhaus-Standard Denkmal
  2. KfW - Zuschuss für Maßnahmen zur Optimierung der Wärmeverteilung bestehender Heizungsanlagen
  3. BAFA - Zuschuss für Mini-BHKW
  4. Bis zu 30 % weniger Förderung für die Vergütung von Solarstrom
  5. KfW - Förderkredite auch für Wohnungseigentümergemeinschaften

Neuer KfW-Effizienzhaus-Standard Denkmal
Ab 1. April 2012 fördert die KfW im Rahmen ihrer Programme „Energieeffizient Sanieren – Kredit“ (151/152) und „Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss“ (430) erstmals auch Bauherren und Hauseigentümer, die eine denkmalgeschützte Immobilie erwerben oder deren Energiebilanz verbessern. Die Förderung erfolgt durch vergünstigte Zinssätze sowie Tilgungs- oder Investitionszuschüsse von bis zu 10 % der Investitionskosten. Bei der Zusage der Fördermittel geht es in erster Linie um eine deutliche Senkung des Primärenergiebedarfs, eine komplette Fassadendämmung wird nicht mehr zwingend erforderlich sein.
Die Förderstufe zum KfW-Effizienzhaus Denkmal gilt für die Sanierung von Baudenkmalen und besonders erhaltenswerter Bausubstanz. Diese Gebäude sind förderfähig, wenn Sie nach der Sanierung den Jahres-Primärenergiebedarf von 160 % eines vergleichbaren Neubaus (entsprechend der Energieeinsparverordnung, EnEV 2009) nicht überschreiten.
Bei der Förderung von Einzelmaßnahmen zur Wärmedämmung der Außenwände und Erneuerung von Fenstern und Türen gelten spezielle technische Mindestanforderungen. Ist beispielsweise aus Gründen des Denkmalschutzes eine Außenwanddämmung nicht möglich, kann ersatzweise auch eine Innenwanddämmung oder bei Sichtfachwerk die Erneuerung der Ausfachungen gefördert werden. Voraussetzung ist hier die Bestätigung durch einen Sachverständigen, dass aus denkmalschutzrechtlichen, städtebaulichen oder architektonischen Gründen die Modernisierung nur so umsetzbar ist.

Insgesamt gibt es somit 7 Effizienzhausstandards,
die unterschiedlich stark gefördert werden. Grundsätzlich gilt: Je besser der energetische Standard nach der Sanierung, desto vorteilhafter die Förderung. Sanierungen zum KfW-Effizienzhaus (KfW-EH) Denkmal, KfW-EH 115, KfW-EH 100 und KfW-EH85, sind erreichbare Ziele im Gebäudebestand, KfW-EH70, KfW-EH55 oder KfW-EH40 gelten dabei größtenteils für den Neubau.

KfW-Zuschuss für Maßnahmen zur Optimierung der Wärmeverteilung bestehender Heizungsanlagen
Das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss“ (430) gewährt Zuschüsse für Energieverbesserungen an Wohngebäuden von bis zu 20 % der Investitionssumme und maximal 15.000 Euro. Energieeffiziente Einzelmaßnahmen werden mit 7,5 % der förderfähigen Kosten und maximal 3.750 Euro bezuschusst. Zuschuss-Beträge unter 300 Euro werden allerdings nicht ausgezahlt.
Ab 1. April 2012 wird über das Programm auch die Optimierung der Wärmeverteilung bei bestehenden Heizungsanlagen bezuschusst. Die Optimierung umfasst unter anderem die Neueinstellung der Heizungsregelung, die Abstimmung einzelner Heizungskomponenten und den Austausch alter Pumpen gegen Hocheffizienzpumpen. Voraussetzung für eine Förderung  ist die Einhaltung bestimmter technischer Anforderungen. 
Auch im Zusammenhang mit dem Austausch einer Heizung sind die Fachunternehmer mit der Prüfung zu beauftragen, ob die Heizungsflächen für die geplante Heizanlage, insbesondere für einen dauerhaften Brennwertbetrieb, geeignet und ausreichend dimensioniert sind. Unterbleibt die erforderliche Anpassung oder Erneuerung von Heizkörpern und Rohrleitungen, ist die Einzelmaßnahme "Austausch der Heizung" nicht förderfähig.

BAFA - Zuschuss für Mini-BHKW
Ab 1. April 2012 können beim BAFA Anträge auf die Förderung von  Mini-KWK-Anlagen bis 20 kW eingereicht werden. Mini-Blockheizkraftwerke in Bestandsbauten werden nach der neuen Förderrichtlinie des Bundesumweltministeriums mit  einem einmaligen Investitionszuschuss gefördert. Je nach der elektrischen Leistung der Anlagen gestaffelt,  erhalten z.B. sehr kleine, für Ein- und Zweifamilienhäuser besonders geeignete Mikro- und Mini BHKW´s  mit einer Leistung von 1 kW 1.500 Euro, große Anlagen mit 19 kW hingegen 3.450 Euro. Voraussetzung für eine Förderung ist die Einhaltung der geforderten Effizienzanforderungen an die Anlagen, den Wärmespeicher, an  Steuerung und Regelung sowie das Mess-System zur Bestimmung des aktuellen Strombedarfs. Förderfähig sind zudem nur bei der BAFA-gelistete Mini-KWK-Anlagen.

Bis zu 30 % weniger Förderung für die Vergütung von Solarstrom
Der neue Gesetzesentwurf der Regierung sieht drastische Kürzungen vor. Kleinen Anlage auf dem Hausdach erhalten ab 1. April nur noch 19,5 Cent je Kilowattstunde. Für Anlagen, die schon vor dem 24. Februar angemeldet wurden, gilt in einer Übergangsfrist bis Ende Juni 2012 der alte Satz von bisher 24,4 Cent. Zudem werden nur noch 80 % des Stroms zu den garantierten Preisen abgenommen und auch dementsprechend vergütet.
Für größere Freiflächen-Anlagen sinkt die Vergütung auf bis zu 13,5 Cent je Kilowattstunde. Für Solarparks, die schon vor dem 24. Februar angemeldet wurden, gilt noch bis Ende September der alte Satz. Große Solaranlagen auf Freiflächen erhalten die volle Vergütung von 100 % des eingespeisten Solarstroms.
Die weitere Kürzung der Förderung soll im Verhältnis zum tatsächlich erfolgten Zubau von Anlagen angepasst werden. Für die Ermittlung der Degression muss die Bundesnetzagentur künftig monatlich die Leistung aller neu installierter Anlagen vorhalten. Als Ausbauziel wurden 2.500 bis 3.500 Megawatt pro Jahr festgelegt. Werden diese erreicht, könnte die Vergütung monatlich um 1 % sinken.
Die Kürzung der Solarstromförderung wird Ende März im Bundestag beschlossen. Eine endgültige Entscheidung über den Bundesrat wird für den 11. Mai erwartet. Die Länderkammer kann hier weitere Änderungen über den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat fordern und so das Inkrafttreten verzögern. Es ist allerdings davon auszugehen, dass die Bundesregierung die Kürzungen rückwirkend zum 1. April geltend machen wird.

KfW - Förderkredite auch für Wohnungseigentümergemeinschaften
Bereits seit Anfang des Jahres bieten die Bundesländer Bremen, Hamburg und Baden-Württemberg erstmals auch  Wohnungseigentümergemeinschaften die Nutzung günstige KfW-Kredite für die energieeffiziente Sanierung ihrer Immobilie an. Gefördert werden Investitionen von WEG´s in die energetische Sanierung und barrierefreie Modernisierung ihres Wohnungsbestandes. Hierzu werden Darlehen der KfW aus den Programmen „Energieeffizient sanieren – Kredit“, „KfW-Energieeffizient sanieren – Einzelmaßnahme“ und „KfW-Altersgerecht umbauen - Kredit“ durch die Landes-Förderbanken ausgereicht. WEG´s können dafür beispielsweise den Bremer Immobilienkredit - Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) der Bremer Aufbau-Bank GmbH,  das Förderprogramm „WK-WEGfinanz“ der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt sowie das Landeswohnraumförderungsprogramm 2012 der L-Bank, als Förderbank des Landes Baden-Württembergs nutzen.

TIPP: Energiesparen ist das Wichtigste!

Quelle: A DOCUgroup Company
Sitz: Franziusstraße 8-14, D- 60314 Frankfurt am Main
Geschäftsführer: Dipl.- Ing. Martin Kutschka
Eingetragen im Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 83 041
www.fe-bis.de / www.foerderdata.de


Wer richtig baut oder saniert - spart viele Geld und schützt auch noch unser Klima!

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