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Auf dem Weg
von einer Kohlenstoff-Energie-Wirtschaft zur regenerativen Stromwirtschaft

Die Geschichte der Kohlenstoff-Energie
ist eng und untrennbar mit der Entwicklung des Menschen verbunden. Das Leben auf unserem Planeten besteht zum größten Teil aus Wasser und Kohlenstoff - auch der Mensch selbst.
Als der Mensch vor ca. 7000 Jahren das Feuer für sich entdeckte stand er am Beginn seiner energiegeschichtlichen Entwicklung.
 
Holz
Sein Brennmaterial war Holz und dies blieb Jahrtausende so.
Die Energiedichte des Holzes erlaubte ihm, Temperaturen von bis zu ca. 700 Grad zu erzeugen und zu nutzen. Das reichte für seinen Bedarf an Licht, Wärme, der Nahrungszubereitung und dem Schutz vor Raubtieren.
CO2 wurde nur soviel freigesetzt wie zuvor in der Wachstumsperiode der Hölzer gebunden wurde. Ein enges zeitliches Intervall der CO2-Bindung und Freisetzung war die Folge.
 
Holzkohle
Erst Jahrtausende später erfand der Mensch einen Energieträger mit höherer Energiedichte - die Holzkohle. Dabei produzierte er unter Sauerstoffausschluss aus Holz ein Produkt, das einen wesentlich höheren Energiespeicher (Kohlenstoffkonzentrat) aufwies und ihm Temperaturen bis ca. 1100 Grad lieferte. Damit konnte er aus Erzen Metall gewinnen. Ein Sprung in der Entwicklung des Menschheit.
Im Mittelalter war die Holzkohle der Hauptenergielieferant. Ganze Landstriche wurden in Europa entwaldet und der Energiegewinnung als Holzkohle geopfert. In England waren dies z.B. bis zu 90% des Landes.
Die CO2-Freisetzung  durch das Roden der Wäder war für die damalige Zeit beachtlich, bedeutete aber nur einen winzigen Bruchteil des heutigen CO2-Eintrags.

Kohle
Mit der Nutzung der oberflächennahen Braunkohle (darum zugänglicher für die Menschen) und etwas später der noch energiedichteren Steinkohle (Vorstoß ins Erdinnere) wurde ein weiterer Sprung in der energiegeschichtlichen Entwicklung eingeleitet. Dampfmaschinen, Dampfschiffe und Dampflocks waren die Folge. Die erste industrielle Revolution begann und die Wirtschaft entwickelte sich rasant.
Diese fossile Kohle hatte die Natur, in einem über Jahrmillionen dauernden chemischen und physikalischen Prozess, im Erdinneren eingelagert und das CO2 aus der Atmosphäre gebunden. Früherdzeitliche Sonnenenergie wurde als Kohle in der Erdkruste gespeichert und wird vom Menschen durch die Nutzung der Kohle Jahrmillionen später wieder freigesetzt.

Erdöl
Obwohl Erdöl bereits in der Antike genutzt wurde, begann die systematische Erschließung des Rohstoffs erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Erdöl (Erdgas) ist ebenfalls das Produkt eines Jahrmillionen alten Prozesses der Einlagerung von Biomasse in die Erdkruste. Über unvorstellbar lange Zeiträume und komplizierten geologischen Prozessen wurden (auf den Grund der Ur-Meere sinkende) abgestorbene Lebewesen  in das "schwarze Gold" der Jetztzeit umgewandelt.
Erdöl als fossiler Energieträger dient zur Erzeugung von Elektrizität, Gewinnung von Wärme und als Treibstoff fast aller Verkehrs- und Transportmittel. Wichtig ist Erdöl zudem in der chemischen Industrie, es wird zur Herstellung von Medikamenten, Kunststoffen und anderen Chemieprodukten benötigt.
Allein in den Jahren von 2000 bis 2009 wurden etwa 242 Milliarden Barrel – ein Barrel entspricht ungefähr 159 Liter – weltweit gefördert und genutzt.
Damit wurde das erdgeschichtliche Erbe des solaren Energieeintrags in wenigen Jahren freigesetzt. Die Bindung von CO2, welche aus unserer (für Menschen) unwirtlichen Frühzeit-Erde, einen Planet des Lebens machte - wurde im großen Maßstab aufgelöst und wieder in der Atmosphäre freigesetzt.

Die Geschichte der menschlichen Energienutzung
war und ist derzeit noch stark mit der Nutzung des Kohlenstoffs in immer "konzentrierteren" energiereicheren Formen verbunden.
Der Mensch lernt gerade (in teils schmerzlichen Erfahrungen), dass dies Auswirkungen für ihn und seine Umwelt hat. Dies zwingt ihn bei fast 7 Milliarden Menschen und dem damit verbunden Energiehunger zum Umdenken.

Energiewende
Die Menschen sind gerade dabei zu akzeptieren, dass der bisherige Weg der Energiebereitstellung und -nutzung zu einer gefährlichen Schieflage und zu unübersehbaren Gefährdungen führt.
Die direkte Nutzung der von der Sonne im Überfluss bereitgesellten Energie ist auf dem Vormarsch. Energie wird eingespart und Energieeffizienz bei der Energieerzeugung und ebenso bei der Energieverwendung ist angesagt.

Deutschland ist führend bei dieser Erkenntnis
Mit Verantwortungsbewusstsein für künftige Generationen und der Umwelt wird das träge und hochkomplexe "energetische Schiff" umgesteuert - gewendet. Leider haben wir für diese Wende wertvolle Zeit in der Vergangenheit verstreichen lassen. Das Zeitfenster wird immer enger. Dadurch sind wir gezwungen den "Wenderadius" des Umsteuerns relativ eng festzulegen. Aber mit Engagement und der nötigen Tatkraft kann die Umkehr vor den wirklich schwerwiegenden Auswirkungen gelingen. Es ist jedoch eine gesamtgesellschaftliche Kraftanstrengung nötig!

Solare Energienutzung
Ob direkte Sorlarnutzung der ersten  oder zweiten Ebene - sie gewinnt immer mehr an Bedeutung. Wir haben gelernt, dass wir nicht erst warten müssen bis die Natur im Prozess der Photosynthese die Energie der Sonne für uns speichert und festlegt. Wir können die Sonne auch direkter "anzapfen" und wir können auch den natürlichen Prozess der "Einlagerung und Speicherung" nachahmen.

Regenerative Stromwirtschaft
Wir steuern auf eine regenerative Stromwirtschaft zu. Strom ist auf dem Weg zum wichtigsten Energieträger und -verteiler zu werden und mittelfristig in weiten Bereichen das Erdöl abzulösen.
Alle regenerativen Energieträger lassen sich verstromen oder liefern sofort Strom. Gewaltige regenerative Energiereserven aus den Meeren und anderen noch relativ unbekannten regenerativen Energielieferanten haben wir nur zu einem winzigen Bruchteil "angebohrt". Strom kann mit der neuen, zukunftsfähigen HGÜ-Technik über weite Entfernungen transportiert werden.
Die Technik schreitet mit einer atemberaubend Geschwindigkeit und Entwicklung voran. Nachdem auch die Politik "grünes Licht" gegeben hat, hat sich unsere Wirtschaft und mit ihr ein Heer von Wissenschaftlern und Ingenieuren auf dieses Zukunftsthema gestürzt. Der Weg für Innovationen der Wirtschaft ist nun frei. Sie kann zielgerichtet  investieren und auch langfristige Ziele unter dem Stichwort "Sicherung der Investitionen" in Angriff nehmen. Man will schließlich Geld verdienen. Sie hat die Chance langfristiges Wachstum zu generieren, neue Märkte zu erschließen, sichere Arbeitsplätze bereitzustellen und regionale Wirtschaftskreisläufe zu fördern. Dies bedeutet vermehrter Wohlstand für alle. Damit wird Wachstum zum positiven Faktor einer nachhaltigen Entwicklung.
Der Umstieg von der Kohlenstoff-Energie zur regerativen Solarenergie
ist eine große Herausforderung mit rießige Chancen.

Die Aussichten sinnvolles, langfistiges Wachstum mit Hilfe der Energiewende zu generieren waren noch nie so gut!

aktualisiert durch:

RBM | Redaktion

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